Zeitachsen anzeigen
Wenn Sie Daten heruntergeladen haben, die Zeitinformationen enthalten (z. B. GPS-Tracks), können Sie in Google Earth diese Informationen chronologisch anzeigen. Beispielsweise können Sie GPS-Tracks anzeigen, die innerhalb eines bestimmten Zeitraums stattfanden, und diesen Tracks visuell folgen. Gehen Sie dazu wie folgt vor:
- Importieren Sie die GPS-Daten oder andere zeitbezogene Daten, falls notwendig.
- Wählen Sie diese Daten im Fenster "Orte" aus. Oben im 3D-Viewer erscheint der Schieberegler für die Zeit mit dem Zeitraum, der den ausgewählten Daten entspricht.
- Sie haben folgende Möglichkeiten:
- Um den Zeitraum der im 3D-Viewer angezeigten Daten neu zu definieren, ziehen Sie die Bereichsmarkierungen (siehe unten) nach rechts oder links.
- Wenn Sie den Zeitraum auf früher oder später verschieben möchten, ziehen Sie den Schieberegler (siehe unten) nach rechts oder links. Die Bereichsmarkierung bewegt sich zusammen mit dem Zeitschieberegler, sodass die Länge des angezeigten Zeitraums gleich bleibt.
- Wenn Sie einen animierten Zeitablauf sehen möchten, klicken Sie auf "Abspielen" (siehe unten). Beachten Sie, dass dies nur dann sinnvoll ist, wenn wenigstens ein Teil der Daten in dem Zeitraum liegt.

Der Zeitschieberegler hat folgende Funktionen:
- Klicken Sie hier, wenn Sie eine Animation einer Sequenz abspielen möchten. Dies funktioniert am besten, wenn Sie die Bereichsmarkierung verschieben, um eine kürzere Zeitspanne als den gesamten Zeitraum festzulegen. Klicken Sie auf die benachbarten Schaltflächen, um einen Schritt nach vorne oder zurück durchzuführen.
- Ziehen Sie die Bereichsmarkierung nach rechts oder links, um den Zeitraum für die angezeigten Daten neu zu definieren.
- Klicken Sie hier, wenn Sie Optionen für den Zeitschieberegler festlegen möchten.
- Zoomen Sie heran oder heraus, um den von der Zeitachse abgedeckten Zeitbereich zu verkürzen oder zu verlängern. Damit können Sie auf einfachere Weise die verschiedenen Bilder sehen, die für einen kürzeren bzw. längeren Zeitraum zur Verfügung stehen. Beachten Sie, dass sich beim Heran- oder Herauszoomen das Anfangs- und Enddatum auf der Zeitachse verändert.
- Ziehen Sie hier, wenn Sie den Zeitraum auf früher oder später verschieben möchten.
Hinweis: Der Zeitschieberegler steht nicht zur Verfügung, wenn Sie Movies aufzeichnen.
Zeitachsenoptionen einstellen
Sie können Optionen für die Zeitachsenanzeige einstellen. Gehen Sie dazu wie folgt vor:
- Klicken Sie im Zeitschieberegler auf das Einstellungssymbol (siehe oben). Ein Dialogfeld mit Optionen für Datum und Uhrzeit wird angezeigt. Zu den Optionen gehören:
- Anfangs- und Enddatum/-zeit - Legen Sie Datum und Uhrzeit für Anfang und Ende der Zeitachse fest.
- Zeit anzeigen in - Wählen Sie die passende Art der Zeitanzeige.
- Animationsgeschwindigkeit - Mit diesem Schieberegler können Sie die Geschwindigkeit festlegen, mit der die Animation abgespielt wird, wenn Sie im Zeit-Schieberegler auf die Schaltfläche"Abspielen" klicken (siehe oben).
- Animation wiederholen - Aktivieren Sie dieses Kontrollkästchen, um die Animation kontinuierlich wiederzugeben.
- Klicken Sie auf OK, wenn Sie fertig sind.
Historisches Bildmaterial betrachten
Standardmäßig zeigt Google Earth das aktuellste Bildmaterial an. Sie können auch historisches Bildmaterial betrachten, wenn Sie sehen möchten, wie sich Orte im Lauf der Zeit verändert haben.

San Francisco im Jahr 1946
Führen Sie einen der folgenden Schritte aus, um auf historisches Bildmaterial zuzugreifen:
- Klicken Sie auf Ansicht > Historisches Bildmaterial.
- Klicken Sie auf das Uhrsymbol
in der Symbolleiste des 3D-Viewers.
Die kleinen vertikalen Linien auf der Zeitachse kennzeichnen die Datumsangaben, für die historische Bilder des jeweiligen Orts verfügbar sind. Beachten Sie, dass der Schieberegler automatisch am rechten Ende der Zeitachse positioniert wird, da standardmäßig die aktuellsten Satellitenbilder angezeigt werden. Sie können sich wie folgt in der Zeitachse nach hinten oder vorne bewegen:
- Klicken Sie auf die entsprechenden Schaltflächen oberhalb der Zeitachse.
- Ziehen Sie den Schieberegler auf der Zeitachse. Unabhängig davon, wo genau auf der Zeitachse Sie die Maustaste loslassen, springt der Schieberegler automatisch auf das nächstgelegene Datum, für das Bildmaterial zur Verfügung steht.
GPS-Geräte mit Google Earth verwenden
Wenn Sie ein GPS-Gerät (Global Positioning System) haben, können Sie es an Ihren Computer anschließen und Wegpunkt- und Trackdaten in Google Earth importieren. Bitte beachten Sie, dass diese Funktionen nur Nutzern von Google Earth Plus und Google Earth EC zur Verfügung stehen, nicht aber Nutzern der kostenlosen Version (siehe Google Earth-Produkte). In diesem Abschnitt werden folgende Themen behandelt:
Unterstützte Geräte
Google Earth unterstützt derzeit die meisten GPS-Geräte folgender Hersteller:
Auf der GPSBabel-Website werden die Geräte aufgeführt, die offiziell von der Google Earth-GPS-Importfunktion unterstützt werden. Sie können es zwar auch mit anderen Geräten probieren, aber möglicherweise funktionieren diese nicht ordnungsgemäß. Wenn Sie ein Gerät verwenden, das nicht unterstützt wird, können Sie versuchen, die Daten auf Ihren Computer als .gpx- oder .loc-Datei zu importieren und dann in Google Earth zu öffnen (Datei > Öffnen).
Erforderliche Anschlüsse
Sie benötigen entweder ein serielles oder ein USB-Kabel, um das GPS-Gerät an Ihren Computer anzuschließen. Normalerweise liegt eines dieser Kabel dem Gerät bei. Falls Ihr GPS-Empfänger ohne Kabel geliefert wurde, können Sie ein passendes Kabel auf der Website des Herstellers kaufen.
Über GPS-Punkte
Wenn die GPS-Daten in Google Earth importiert werden, werden sie, abhängig vom Typ des Punkts, in einen von drei Ordnern kategorisiert. Diese Ordner sind:
- Tracks - Als Tracks (oder Trackpunkte) werden die Punkte bezeichnet, die vom GPS-Gerät automatisch regelmäßig entlang einer Route aufgezeichnet werden. Sie können in Google Earth als Pfad importiert werden.
- Wegpunkte - Wegpunkte wurden vom Nutzer manuell eingegeben und mit einem Namen versehen, wie z. B. "Start" oder "Umkehrpunkt".
- Routen - Routenpunkte werden vom GPS-Empfänger für das Routing verwendet, z. B. wenn das Gerät über die Go-To-Funktion angewiesen wird, einen Weg von einem Punkt zu einem anderen Punkt zu finden. Routenpunkte können mehrere verbundene Go-To-Anweisungen enthalten. Sie können in Google Earth als Pfad importiert werden.
GPS-Daten importieren
Tipp - Wenn Sie eine .GPX-Datei auf Ihrem Computer haben, können Sie sie per Drag-and-Drop in Google Earth importieren.
Das Importieren von Daten von Ihrem GPS-Gerät in Google Earth ist einfach:
- Verwenden Sie ein Garmin-USB-Gerät und einen Windows-Computer, dann installieren Sie bitte den Garmin-USB-Treiber von der CD, die Ihrem GPS-Gerät beilag, oder laden Sie diesen Treiber von der Garmin-Website herunter.
- Schließen Sie das Gerät an den Computer, auf dem Google Earth läuft, an.
Sie können entweder ein serielles Kabel oder ein USB-Kabel verwenden, je nachdem, welches mit dem Gerät geliefert wurde.
- Schalten Sie das GPS-Gerät ein. Es ist nicht erforderlich, nach dem Einschalten des Geräts zu warten, bis es Satelliten gefunden hat.
- Wählen Sie im Menü Tools den Befehl GPS. Das Fenster GPS wird angezeigt.

- Wählen Sie den Hersteller Ihres Geräts aus.
- Wählen Sie unter Importieren die Datentypen aus, die Sie importieren möchten.
- Unter Optionen können Sie wählen, wie gezeichnet werden soll. Aktivieren Sie Symbole an Track- und Routenpunkten zeichnen, wenn im 3D-Viewer für jeden vom GPS-Gerät importierten Track- bzw. Routenpunkt ein Symbol angezeigt werden soll. Aktivieren Sie Linien für Tracks und Routen zeichnen, wenn jeder GPS-Track und jede GPS-Route als durchgezogene Linie gezeichnet werden soll.
- Aktivieren Sie das Kontrollkästchen Höhen an Bodenhöhe anpassen, wenn Sie alle importierten Punkte auf Bodenhöhe platzieren möchten, z. B. beim Importieren eines Tracks, der zu Fuß, per Auto oder per Fahrrad genommen wurde. Wenn der GPS-Track jedoch beim Drachenfliegen oder im Flugzeug aufgezeichnet wurde, deaktivieren Sie diese Option, damit die Trackpunkte oberhalb des Bodenniveaus platziert werden.
- Klicken Sie auf "OK". Nachdem die GPS-Daten in Google Earth geladen wurden, wird ein Bestätigungsdialogfeld angezeigt.
Ihre Daten erscheinen im Fenster Orte mit der Beschriftung Garmin GPS-Gerät oder Magellan GPS-Gerät, je nach verwendetem Gerät (siehe Unterstützte Geräte). Wenn Sie diesen Ordner erweitern, sehen Sie die Daten, die abhängig von ihrem Typ wie nachfolgend dargestellt in die entsprechenden Ordner einsortiert wurden.

Sie können die Order erweitern und die darin enthaltenen Informationen erkunden, so wie bei anderen Ortsdaten auch. Dies umfasst das Organisieren, Bearbeiten, Austauschen und Speichern sowie weitere Funktionen.
Hinweis - Falls ein Verbindungsfehler angezeigt wird, schalten Sie das GPS-Gerät aus und wieder ein und beginnen Sie erneut bei Schritt 4.
Echtzeit-GPS-Informationen anzeigen
Wenn Sie Ihr GPS-Gerät an Ihren tragbaren Computer anschließen, können Sie GPS-Informationen in Echtzeit sehen. Sie können beispielsweise im Auto den aktuellen GPS-Track der zurückgelegten Strecke in Google Earth auf Ihrem Laptop verfolgen. Gehen Sie dazu wie folgt vor:
- Schließen Sie Ihr GPS-Gerät an Ihrem tragbaren Computer an, wie im Abschnitt "GPS-Daten importieren", Schritt 1-4, beschrieben.
- Klicken Sie im GPS-Dialogfeld auf die Registerkarte Echtzeit.
- Wählen Sie die entsprechenden Optionen aus:
- Protokoll auswählen - Falls Sie nicht wissen, welches Protokoll Sie verwenden, wählen Sie NMEA.
- Importlimit für Trackpunkte - Dies ist die maximale Anzahl der Punkte, die pro Abfrage des Gerätes importiert werden können. Ein kleinerer Wert erhöht die Geschwindigkeit, kann aber zu einer weniger genauen Darstellung Ihrer Reise führen, bei einem größeren Wert ist es umgekehrt.
- Abfrageintervall (Sekunden) - Dies ist die Frrequenz, in der Google Earth Daten von dem GPS-Gerät abfragt.
- Automatisch dem Pfad folgen - Aktivieren Sie diese Option, wenn der 3D-Viewer dem aktuellen GPS-Track in Echtzeit folgen soll.
- Klicken Sie auf Start, um mit dem GPS-Tracking in Echtzeit zu beginnen.