Dieses Nutzerhandbuch beschreibt Google Earth Version 5 und höher.
Willkommen bei Google Earth! Nachdem Sie Google Earth heruntergeladen und installiert haben, wird Ihr Computer ein Fenster zur Welt. Betrachten Sie hochauflösende Luft- und Satellitenbilder, Fotos, Geländeformationen, Straßen und ihre Bezeichnungen, Brancheneinträge und vieles mehr. Lesen Sie den Abschnitt Fünf coole Dinge, die Sie in Google Earth tun können.
Seitenleiste anzeigen/ausblenden - Klicken Sie auf diese Schaltfläche, um die Seitenleiste ein- oder auszublenden (Fenster "Suchen", "Orte" und "Ebenen").
Inhalt hinzufügen - Klicken Sie auf diese Schaltfläche, um weitere interessante Inhalte aus der KML-Galerie hinzuzufügen.
3D-Viewer - In diesem Fenster sehen Sie die Erde und das Gelände.
Statusleiste - Die Statusleiste enthält Koordinaten, Höhenangaben, das Bildaufnahmedatum sowie Statusinformationen zur Bildübertragung.
Fünf coole Dinge, die Sie in Google Earth tun können
Möchten Sie gleich richtig mit Google Earth loslegen? Probieren Sie einfach Folgendes aus:
Betrachten Sie ein Bild Ihres Hauses, Ihrer Schule oder irgendeines anderen Ortes auf der Erde - Klicken Sie auf Anfliegen. Geben Sie die Ortsangabe in das Eingabefeld ein und klicken Sie auf die Schaltfläche Suchen. Doppelklicken Sie in den Suchergebnissen (Fenster "Orte") auf den Ort. Google Earth fliegt mit Ihnen dorthin. Schaltfläche "Suchen"
Entdecken Sie die Welt - Öffnen Sie im Fenster "Orte" den Ordner Lernen und erkunden und doppelklicken Sie auf Erkunden.
Holen Sie sich einen Routenplan von einem Ort zu einem anderen und fliegen Sie die Route ab - Siehe Routen berechnen und Route abfliegen.
Sehen Sie sich interessante Orte und Funktionen an, die andere Google Earth-Nutzer bereitgestellt haben - Aktivieren Sie im Fenster "Ebenen" Community-Schaufenster. Interessante Ortsmarken und andere Funktionen werden im 3D-Viewer angezeigt. Doppelklicken Sie auf diese Punkte, um sie zu betrachten und zu erkunden. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter Mit interessanten Punkten (POI) arbeiten.
Sehen Sie sich das Gelände an einem Ort in 3D an - In einer hügeligen Gegend oder im Gebirge, wie z. B. den Alpen, ist dies noch spannender. Gehen Sie zu einem Ort (siehe Schritt 1). Wenn dieser Ort angezeigt wird, neigen Sie das Gelände mithilfe des Zoom-Schiebereglers. Weitere Informationen hierzu finden Sie in den Abschnitten Mit den Navigationsbedienelementen arbeiten und Hügeliges Gelände neigen und betrachten.
Diese Version von Google Earth bietet viele neue und interessante Funktionen, so zum Beispiel:
Google Ocean - Fliegen und navigieren Sie im Meer und erkunden Sie Geländeformationen, die sich unter Wasser befinden. Sie können auch die Meeresoberfläche anzeigen.
Touren - Sie können eigene Touren aufzeichnen, die Ihre Aktionen und Bewegungen in Google Earth erfassen, diese abspielen und an andere Nutzer weitergeben. Weitere Informationen.
Historisches Bildmaterial - Erkunden Sie Fotos aus kürzlich und länger vergangenen Zeiten. Weitere Informationen.
Mars - Betrachten Sie Bilder und das Gelände des roten Planeten. Weitere Informationen.
Google Earth installieren
Weitere Informationen zum Installieren von Google Earth erhalten Sie in der Google Earth-Hilfe.
Systemanforderungen
Folgende Voraussetzungen müssen erfüllt sein, um Google Earth auf einem Windows-PC verwenden zu können:
Betriebssystem: Windows 2000, Windows XP, Windows Vista
Weitere Informationen zum Erzielen einer besseren Leistung finden Sie unter Empfohlene Konfiguration.
Google Earth wurde auf Ubuntu Version 6.06 getestet, funktioniert aber sicherlich auch auf anderen Distributionen. Hardware-Anforderungen:
CPU: 500 MHz, Pentium 3
Systemarbeitsspeicher (RAM): 256 MB RAM
Festplatte: 500 MB frei
Netzwerkgeschwindigkeit: 128 Kb/s
Grafikkarte: 3D-fähige Videokarte mit 16 MB VRAM
Bildschirm: 1024 x 768, 16-Bit-High-Color-Bildschirm
Stellen Sie sicher, dass Ihr System über ordnungsgemäß konfigurierte OpenGL-Treiber verfügt. Falls Google Earth langsam erscheint und schlecht reagiert, benötigen Sie vermutlich andere Grafiktreiber für Ihr System.
Sprache wechseln
Sie können die Sprache wechseln, in der Google Earth angezeigt wird. Anweisungen für Windows oder Linux:
Klicken Sie auf Tools > Optionen. Klicken Sie auf die Registerkarte Allgemein.
Wählen Sie unter "Spracheinstellungen" die gewünschte Sprache. Systemvorgabe entspricht der Sprache Ihres Betriebssystems.
So ändern Sie Ihre Spracheinstellungen auf dem Mac:
Beenden Sie Google Earth.
Klicken Sie in der oberen linken Ecke des Bildschirms auf das Apple-Symbol.
Wählen Sie Systemeinstellungen.
Klicken Sie auf International.
Ziehen Sie die gewünschte unterstützte Sprache (siehe unten) an den Anfang der Liste.
Starten Sie Google Earth wieder.
Google Earth Version 5 unterstützt folgende Sprachen:
Arabisch
Bulgarisch
Katalanisch
Chinesisch (vereinfacht)
Kroatisch
Tschechisch
Dänisch
Niederländisch
Englisch (amerikanisch und britisch)
Philippinisch
Finnisch
Französisch
Deutsch
Griechisch
Hebräisch
Hindi
Ungarisch
Indonesisch
Italienisch
Japanisch
Koreanisch
Spanisch (Lateinamerika)
Lettisch
Litauisch
Norwegisch
Polnisch
Portugiesisch
Rumänisch
Russisch
Serbisch
Slowakisch
Slowenisch
Spanisch
Schwedisch
Thailändisch
Türkisch
Chinesisch (traditionell)
Ukrainisch
Vietnamesisch
Zusätzlicher Support
Zusätzlich zu diesem Nutzerhandbuch bietet Google eine Reihe von Ressourcen, die Ihnen bei der Nutzung von Google Earth helfen und letztendlich mehr Spaß bringen sollen. Dazu gehören:
Anleitungen: Diese bieten praktische Übungen zur Verwendung von Google Earth an.
FAQ: Hier finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen (FAQ) zu Google Earth.
Google Earth-Hilfe: In der Hilfe finden Sie jederzeit weitere Informationen.
Google Earth-Hilfe-Gruppen: Hier treffen Sie andere Google Earth-Nutzer und können Fragen und Informationen austauschen.
Google Earth-Community: Lernen Sie aus den Antworten auf Fragen anderer Google Earth-Nutzer oder stellen Sie selbst Fragen in den Foren der Google Earth-Community.
Using Google Earth (Englisch): In diesem Blog wird beschrieben, wie Sie einige der interessanten Funktionen von Google Earth nutzen können.
Wenn Sie Google Earth EC zum ersten Mal starten, erscheint das Dialogfeld Server auswählen. Hier können Sie die Ihren Server betreffenden Einstellungen vornehmen. Zu diesen Einstellungen gehören:
Server: Wählen Sie die Adresse Ihres Servers aus oder geben Sie sie ein. Wenden Sie sich an Ihren Administrator, wenn Sie weitere Informationen benötigen.
Port: Der Port für diesen Server. Wenden Sie sich an Ihren Administrator, wenn Sie weitere Informationen benötigen.
Immer bei diesem Server anmelden: Aktivieren Sie diese Einstellung, wenn Sie beim Start von Google Earth automatisch bei diesem Server angemeldet werden möchten. Später erscheint dieses Dialogfeld nicht mehr. Wenn das Dialogfeld beim Start von Google Earth wieder angezeigt werden soll, klicken Sie auf Datei > Automatische Anmeldung deaktivieren.
Sichere Serveranmeldung aktivieren: Aktivieren Sie diese Einstellung, wenn Ihre Arbeitsumgebung eine sichere Anmeldung bei diesem Server erfordert. Wenden Sie sich an Ihren Administrator, wenn Sie weitere Informationen benötigen.
Wenn Sie einen Datenbankserver hinzufügen möchten, bei dem Sie sich von Google Earth EC aus anmelden können, klicken Sie auf Datei > Datenbank hinzufügen. Wenn Sie sich bei einem Server von Google Earth Pro oder EC aus abmelden möchten, wählen Sie Datei > Vom Server abmelden. Wenn Sie sich bei einem Server anmelden möchten, wählen Sie Datei > Serveranmeldung und wählen die oben beschriebenen Einstellungen.
Tipp - Wenn Sie eine weitere Datenbank hinzufügen (klicken Sie auf Datei > Datenbank hinzufügen), meldet sich Google Earth bei der neuen Datenbank an und behält eine Verbindung zu der bestehenden Datenbank bei. Mithilfe dieser Methode können Sie Daten von bis zu acht Datenbanken gleichzeitig betrachten.
Google Earth Pro oder EC deaktivieren
Falls Sie Google Earth Pro oder EC installiert haben, können Sie diese Software deaktivieren. Wenn Sie Google Earth Pro oder EC deaktivieren, wird die Lizenz entfernt, sodass Sie sie auf einem anderen Computer verwenden können.
Wenn Sie Google Earth Pro oder EC deaktivieren möchten, klicken Sie auf Hilfe > Google Earth Pro/EC-Lizenz deaktivieren.
Tipp - Schreiben Sie sich die Anmeldeinformationen und das Passwort für Google Earth Pro/EC auf, damit Sie sie nutzen können, wenn Sie die Software auf diesem oder einem anderen Computer wieder aktivieren möchten.
Hinzufügen von Inhalten
Sie können faszinierende Inhalte aus der KML-Galerie betrachten, beispielsweise 3D-Modelle von Weltraumsatelliten, eine Biographie von Bob Marley, eine Grand-Prix-Tour, das Leben und Werk Jane Austens und vieles mehr. So können Sie derartige Inhalte betrachten:
Klicken Sie im Fenster "Orte" auf Inhalt hinzufügen. Ein Browser-Fenster wird geöffnet, in dem die KML-Galerie angezeigt wird.
Klicken Sie neben dem gewünschten Inhalt auf In Google Earth öffnen.
Hinweis - Die Schaltfläche "Inhalt hinzufügen" wird nur in Google Earth Version 4.2 und höher angezeigt. Sie können jedoch auch mit älteren Versionen auf diese Inhalte zugreifen, indem Sie mit Ihrem Browser direkt zu KML-Galerie gehen.
Weiterhin können Sie Ihre Sicht auf die Erde verändern, indem Sie das Gelände neigen, um die Draufsicht zu verlassen. Außerdem können Sie die Standardansicht zurücksetzen, um eine Draufsicht in Nordausrichtung des aktuelles Punkts zu erhalten.
Mit der Maus arbeiten
Zum Kennenlernen der Navigation mit der Maus positionieren Sie den Cursor einfach in die Mitte des 3D-Viewers (dem Bild der Erde), klicken Sie mit einer der Tasten (links oder rechts), bewegen Sie die Maus und beobachten Sie, was passiert. Abhängig davon, welche Maustaste Sie gedrückt haben, ändert sich die Form des Cursors, um das jeweilige Verhalten darzustellen. Durch Bewegen der Maus bei gedrückter Maustaste können Sie Folgendes tun:
Die Ansicht in eine beliebige Richtung ziehen
Heranzoomen oder herauszoomen
Die Ansicht neigen (mittlere Maustaste oder Mausrad erforderlich)
Sich von einem Aussichtspunkt aus umsehen
Die Ansicht drehen (mittlere Maustaste oder Mausrad erforderlich)
Die folgende Tabelle beschreibt alle Aktionen, die Sie mit der Maus durchführen können. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter Bedienung mit der Tastatur und Maus:
Die Ansicht in eine beliebige Richtung verschieben (Nord, Süd, Ost oder West)
Platzieren Sie zum Verschieben der Ansicht die Maus im Viewer und drücken Sie die LINKE Maustaste (Haupttaste). Beachten Sie, dass sich das Cursor-Bild von einer offenen Hand in eine geschlossene Hand ändert. Ziehen Sie den Viewer so, als wenn Sie mit Ihrer Hand auf einem richtigen Globus einen anderen Teil der Erde sichtbar machen wollten.
Sie können in jede beliebige Richtung ziehen, um andere Teile der Erde in das Blickfeld zu holen. Auch kreisförmige Bewegungen sind möglich.
Nachdem Sie die Bodenhöhe erreicht haben, können Sie sich mit den Tasten W, A, S und D oder den Pfeiltasten so bewegen, als ob Sie herumlaufen würden. Sie können auch den "Verschiebe-Joystick" verwenden.
Gleichmäßig über die Erde driften
Wenn Sie gleichmäßig in eine beliebige Richtung driften möchten, halten Sie die linke Maustaste (Haupttaste) gedrückt. Bewegen Sie anschließend die Maus nur kurz und lassen Sie die Maustaste los, so als ob Sie das Bild "anschubsen" würden. Klicken Sie einmal im 3D-Viewer, um die Bewegung zu stoppen.
Heranzoomen
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, mit der Maus heranzuzoomen.
Sie können an einer beliebigen Stelle im 3D-Viewer doppelklicken, um an diesen Punkt heranzuzoomen. Klicken Sie einmal, um zu stoppen, oder doppelt, um weiter heranzuzoomen.
Wenn Ihre Maus über ein Mausrad verfügt, können Sie heranzoomen, indem Sie das Mausrad zu sich hin drehen. Wenn Sie in Verbindung mit dem Mausrad die Alt-Taste (Wahltaste auf dem Mac) gedrückt halten, zoomen Sie in kleineren Schritten heran. Weitere Einstellungen.
Sie können auch den Maus-Cursor im Viewer platzieren und die RECHTE Maustaste (Strg-Klick auf dem Mac) drücken. Nachdem sich der Cursor in einen Doppelpfeil geändert hat, bewegen Sie die Maus rückwärts bzw. zu sich hin. Lassen Sie die Maustaste los, wenn Sie die gewünschte Höhe erreicht haben. Beachten Sie, dass ein Fadenkreuz angezeigt wird und dieses herangezoomt wird.
Wenn Sie gleichmäßig heranzoomen möchten, halten Sie die Maustaste gedrückt, ziehen Sie die Maus kurz zu sich hin und lassen Sie die Maustaste los, so als ob Sie das Bild "anschubsen" würden. Klicken Sie einmal im Viewer, um die Bewegung zu stoppen. Beachten Sie, dass der Blickwinkel geneigt wird, wenn Sie sich der Erdoberfläche nähern.
Auf einigen Macintosh-Laptops können Sie auch zwei Finger über das Trackpad ziehen, um heran- oder herauszuzoomen.
Herauszoomen
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, mit der Maus herauszuzoomen.
Doppelklicken Sie mit der RECHTEN Maustaste (Strg-Klick auf dem Mac) an einer beliebigen Stelle im 3D-Viewer, um von diesem Punkt aus herauszuzoomen. Der Viewer zoomt bis zu einer gewissen Entfernung heraus. Klicken Sie einmal, um zu stoppen, oder mit der rechten Maustaste (Strg-Klick auf dem Mac) doppelt, um weiter herauszuzoomen.
Wenn Ihre Maus über ein Mausrad verfügt, können Sie herauszoomen, indem Sie das Mausrad von sich weg drehen (Vorwärtsbewegung). Wenn Sie in Verbindung mit dem Mausrad die Alt-Taste (Wahltaste auf dem Mac) gedrückt halten, zoomen Sie in kleineren Schritten heraus. Weitere Einstellungen.
Sie können auch den Maus-Cursor im Viewer platzieren und die RECHTE Maustaste (Strg-Klick auf dem Mac) drücken. Nachdem sich der Cursor in einen Doppelpfeil geändert hat, bewegen Sie die Maus vorwärts bzw. von sich weg. Lassen Sie die Maustaste los, wenn Sie die gewünschte Höhe erreicht haben. Beachten Sie, dass ein Fadenkreuz angezeigt wird und dieses herangezoomt wird. Wenn Sie gleichmäßig herauszoomen möchten, halten Sie die rechte Maustaste (Strg-Klick auf dem Mac) gedrückt, schieben Sie die Maus kurz von sich weg und lassen Sie die Maustaste los, so als ob Sie das Bild "anschubsen" würden. Klicken Sie einmal im Viewer, um die Bewegung zu stoppen.
Ansicht neigen
Falls Ihre Maus über eine mittlere Taste oder ein drückbares Mausrad verfügt, können Sie die Ansicht neigen, indem Sie diese Taste gedrückt halten und die Maus vor oder zurück bewegen. Verfügt Ihre Maus über ein Mausrad, können Sie die Ansicht neigen, indem Sie die UMSCHALTTASTE drücken und das Mausrad drehen. Sie können auch die Umschalttaste und die linke Maustaste drücken und die Maus ziehen. Beachten Sie, dass ein Fadenkreuz angezeigt wird und die Ansicht von diesem Punkt aus geneigt wird.
Wenn Sie sich von einem Aussichtspunkt aus umsehen möchten, so als ob Sie Ihren Kopf drehen würden, drücken Sie die Strg-Taste und die linke Maustaste und ziehen Sie die Maus.
Ansicht drehen
Falls Ihre Maus über eine mittlere Taste oder ein drückbares Mausrad verfügt, können Sie die Ansicht drehen, indem Sie diese Taste gedrückt halten und die Maus nach links oder rechts bewegen. Sie können auch die Umschalttaste und die linke Maustaste drücken und die Maus ziehen. Beachten Sie, dass ein Fadenkreuz angezeigt wird und die Ansicht um das Fadenkreuz herum gedreht wird.
Sie können auch die Strg-Taste ( auf dem Mac) gemeinsam mit dem Mausrad einsetzen, um die Ansicht zu drehen. Drücken Sie die Strg-Taste ( auf dem Mac) und drehen Sie das Mausrad nach oben, um die Ansicht im Uhrzeigersinn zu drehen. Drücken Sie die Strg-Taste ( auf dem Mac) und drehen Sie das Mausrad nach unten, um die Ansicht gegen den Uhrzeigersinn zu drehen. Weitere Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt Hügeliges Gelände neigen und betrachten.
Siehe oben. Diese Einstellungen können Sie ändern, wenn Sie auf Tools > Optionen > Navigation klicken (auf dem Mac: Google Earth > Einstellungen > Navigation > Mausradeinstellungen). Bewegen Sie den Schieberegler, um die Geschwindigkeit einzustellen, mit dem Ihr Ansichtspunkt der Erde heran- oder herausgezoomt wird. Aktivieren Sie Zoomrichtung des Mausrads invertieren, wenn Sie die Zoomrichtung des Mausrads ändern möchten.
Andere Controller
(Windows und Linux) Tools > Optionen > Navigation > Navigationsmodus > Verschieben und Zoomen. (auf dem Mac: Google Earth > Einstellungen > Navigation > Einstellungen für andere Controller (keine Maus)). Wenn Sie keine Maus, sondern einen Joystick oder einen anderen Controller verwenden, können Sie unter Einstellungen für andere Controller (keine Maus) einstellen, wie sich die Perspektive im 3D-Viewer verschiebt. Wählen Sie Nutzer-basierend, um Ihren speziellen Aussichtspunkt zu verschieben, oder Erde-basierend, wenn Sie den Globus verschieben möchten. Aktivieren Sie Bedienelemente umkehren, wenn Sie die Joystick-Aktionen umkehren möchten.
Mit den Navigationsbedienelementen arbeiten
Um die Navigationsbedienelemente anzuzeigen und zu verwenden, bewegen Sie den Cursor in die rechte obere Ecke des 3D-Viewers. Wenn Sie nach dem Start von Google Earth den Cursor über diesen Bereich und anschließend an eine andere Stelle bewegen, werden die Navigationsbedienelemente langsam ausgeblendet. Um diese Navigationsbedienelemente erneut anzuzeigen, bewegen Sie den Cursor einfach in die rechte obere Ecke des 3D-Viewers.
Hinweis - Wenn die Navigationsbedienelemente nicht eingeblendet werden, wenn Sie den Cursor über die rechte Ecke des 3D-Viewers bewegen, klicken Sie auf Ansicht > Navigation anzeigen > Automatisch und versuchen Sie es erneut.
Wenn Sie das Kompasssymbol im 3D-Viewer ein- oder ausblenden möchten, klicken Sie auf Ansicht > Kompass. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter Elemente im 3D-Viewer ein- oder ausblenden.
Mit den Navigationsbedienelementen von Google Earth können Sie die gleichen Navigationsaktionen wie mit einer Maus durchführen. Zusätzlich ermöglichen es diese Bedienelemente, die Ansicht zu zoomen, zu neigen (beispielsweise für eine perspektivische Sicht auf ein Gelände) oder zu drehen. Das folgende Diagramm zeigt die Bedienelemente und ihre Funktion.
Klicken Sie auf die Schaltfläche "Auf Nordausrichtung zurücksetzen", um die Ansicht so zu drehen, dass im Viewer Norden oben ist. Klicken Sie auf den Ring und ziehen Sie ihn, um die Ansicht zu drehen.
Mit dem "Augen-Joystick" können Sie sich von einem Aussichtspunkt aus umsehen, so als ob Sie Ihren Kopf drehen würden. Klicken Sie auf einen Pfeil, um in die betreffende Richtung zu blicken, oder halten Sie die Maustaste gedrückt, um die Ansicht zu ändern. Nachdem Sie auf einen Pfeil geklickt haben, bewegen Sie die Maus auf dem Joystick, um die Bewegungsrichtung zu ändern.
Mit dem "Verschiebe-Joystick" können Sie sich an einen anderen Ort bewegen. Klicken Sie auf einen Pfeil, um in die betreffende Richtung zu blicken, oder halten Sie die Maustaste gedrückt, um die Ansicht zu ändern. Nachdem Sie auf einen Pfeil geklickt haben, bewegen Sie die Maus auf dem Joystick, um die Bewegungsrichtung zu ändern.
Zoomen Sie heran oder heraus, indem Sie am Zoom-Schieberegler ziehen (+ zum Heranzoomen, - zum Herauszoomen) oder auf die Symbole an den Enden des Schiebereglers klicken. Während Sie sich der Erdoberfläche nähern, neigt Google Earth den Ansichtswinkel, bis Sie parallel zur Erdoberfläche blicken. Sie können das automatische Neigen auch abschalten (Tools > Optionen > Navigation > Navigationsbedienelemente; Mac: Google Earth > Einstellungen > Navigation > Navigationsbedienelemente).
Sie können auch die Tastatur zum Navigieren verwenden. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter Navigation im 3D-Viewer im Kapitel "Bedienung über die Tastatur".
Wenn Sie Google Earth das erste Mal starten, ist die Standardsicht auf die Erde die so genannte "Draufsicht", also gerade von oben nach unten.
Gelände von 0 - 90 Grad neigen - Sie können die Ansicht mithilfe der Maus neigen, um das Gebiet, das Sie erkunden, aus einer anderen Perspektive zu sehen. Die maximale Neigung beträgt 90 Grad, bei der Sie unter bestimmten Bedingungen nicht nur Objekte, sondern auch den Horizont sehen können.
Option "Gelände" aktivieren - Die Neigefunktion ist besonders interessant, wenn Sie auf ein hügeliges Gebiet der Erde blicken. Aktivieren Sie daher Gelände im Fenster "Ebenen".
Ansicht drehen, um eine andere Perspektive zu erhalten - Nachdem Sie die Ansicht so geneigt haben, dass Sie auf ein bestimmtes Objekt (z. B. einen Berg) blicken, können Sie sich um dieses Objekt herum drehen. Dabei bleibt das Objekt in der Mitte der Ansicht, Sie sehen es jedoch während der Drehung aus unterschiedlichen Richtungen (Nord, Süd, Ost, West).
Stufenlose Bewegung mit der mittleren Maustaste (sofern vorhanden) - Falls Ihre Maus über eine mittlere Taste oder ein drückbares Mausrad verfügt, können Sie durch Drücken dieser Taste bzw. des Mausrads die Ansicht neigen und drehen. Bewegungen nach oben oder unten neigen die Ansicht, Bewegungen nach links oder rechts drehen sie. Weitere Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt Mit der Maus arbeiten.
Die folgenden Abbildungen zeigen die Draufsicht und die geneigte Ansicht des Mount Shasta in Kalifornien im Vergleich.
Draufsicht
Geneigte Ansicht
Sie können die Darstellung des Geländes anpassen, wenn Erhebungen deutlicher erscheinen sollen. Klicken Sie dazu auf Tools > Optionen > 3D-Ansicht im Menü Tools (wählen Sie auf dem Mac Google Earth > Einstellungen > 3D-Ansicht) und ändern Sie den Wert für Höhenverstärkung. Sie können einen beliebigen Wert zwischen 1 und 3 wählen, auch mit Nachkommastellen. Die typische Einstellung ist 1,5. Dadurch wird eine deutliche, aber dennoch natürliche Höhendarstellung erzielt. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter Ansichtseinstellungen.
Im Meer navigierenNeu!
Sie können unter der Meeresoberfläche genauso navigieren, wie sonst auch in Google Earth (siehe oben). Dabei können Sie die Geländeformationen auf dem Meeresboden erkunden, wie beispielsweise die Tiefseegräben.
Die Meeresoberfläche kann ein- oder ausgeblendet werden. Klicken Sie dazu auf Ansicht > Wasseroberfläche. Sie sehen diesen visuellen Effekt sowohl über als auch unter der Wasseroberfläche. Beachten Sie, dass Sie auch dann unter der Meeresoberfläche navigieren können, wenn diese angezeigt wird.
Tipp - Sie finden spannende Inhalte rund um die Meere, wenn Sie im Fenster "Ebenen" auf Google Ocean klicken.
Standardansicht zurücksetzen
Nachdem Sie die 3D-Ansicht in Google Earth geneigt und gedreht haben, können Sie jederzeit zur Standardansicht, der Draufsicht in Nordausrichtung, zurückkehren. Gehen Sie dazu wie folgt vor:
Klicken Sie auf die Schaltfläche "Auf Nordausrichtung zurücksetzen" , um die Ansicht so zu drehen, dass im Viewer Norden oben ist.
(Nur Windows und Linux) Klicken Sie im 3D-Viewer und drücken Sie "r" auf der Tastatur, um die Ansicht zurückzusetzen. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter Bedienung über die Tastatur.
�
Hinweis - Falls Sie einmal die Orientierung verloren haben, können Sie schnell zu einem bekannten Ort zurückkehren, indem Sie auf die Ortsmarke Startposition im Ordner Meine Orte klicken. Damit kehren Sie zum Mittelpunkt Ihres Landes zurück (bzw. zu einem Land, in dem Ihre Sprache gesprochen wird). Sie können die Position der Ortsmarke Startposition bei Bedarf auch ändern. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter Orte und Ordner bearbeiten.
�
Eine weitere Möglichkeit, die Orientierung zu behalten, bietet die Übersichtskarte. Sie ist besonders dann hilfreich, wenn Sie in unbekannte Gebiete hineingezoomt haben.
Startposition festlegen
Sie können die Startposition festlegen, die immer dann erscheint, wenn Sie Google Earth starten. Navigieren Sie dazu zu der gewünschten Startposition und Perspektive und klicken Sie auf Ansicht > Zu meiner Startposition machen.
Die Sonne anzeigen
Sie können die Sonne und den Verlauf des Sonnenlichts über der Erde anzeigen lassen. Gehen Sie dazu wie folgt vor:
Klicken Sie auf Ansicht > Sonne oder auf die Schaltfläche "Sonne" . Google Earth zeigt die aktuelle Intensität des Sonnenlichts über dem Ort an, auf den Sie derzeit blicken. Beachten Sie, dass ein Zeitschieberegler angezeigt wird.
Ziehen Sie den Schieberegler nach rechts oder links, um die Uhrzeit zu ändern. Abhängig von Ihrer Position und der Jahreszeit können Sie im Osten bzw. Westen den Sonnenaufgang bzw. -untergang sehen.
Wenn Sie die Sonne wieder verbergen möchten, klicken Sie auf Ansicht > Sonne oder auf die Schaltfläche "Sonne" .
Tipp - Diese Funktion sorgt für dramatische Effekte, wenn Sie auf hügeliges Gelände oder Gebirge blicken.
Über Bildaufnahmedaten
Google Earth zeigt in der Statusleiste am unteren Rand des 3D-Viewers das ungefähre Datum an, an dem das angezeigte Bild aufgenommen wurde. Wenn Sie die Maus über einem bestimmten Ort bewegen, wird an dieser Stelle das Datum des jeweiligen Bilds angezeigt. Beachten Sie bitte, dass die Datumsangabe nicht exakt ist.