3D-Viewer-Optionen
Einige der in diesem Abschnitt beschriebenen Funktionen stehen nur Nutzern von Google Earth EC zur Verfügung. Weitere Informationen.
Google Earth bietet verschiedene 3D-Viewer-Einstellungen, die Sie ändern können, sowie aktivierbare Funktionen für eine spezielle 3D-Anzeige. Dazu gehören:
Wenn Sie die Symbolleiste für den 3D-Viewer ein- oder ausblenden möchten, klicken Sie auf Tools > Symbolleiste.
Über Höhenangaben
Alle in Google Earth angezeigten Höhenangaben sind relativ zum mittleren Meeresspiegel (Mean Sea Level, MSL).
Gitternetz anzeigen
Google Earth bietet eine spezielle Ebene, die über das Menü "Ansicht" aktivierbar ist, um ein Netz aus Breiten- und Längengrade über dem Bildmaterial einzublenden. Aktivieren Sie das Gitternetz mit einer der folgenden Methoden:
- Wählen Sie "Ansicht >Gitternetz".
- Drücken Sie Strg + L (
+ L auf dem Mac)
Das Raster wird mit weißen Linien über dem Bildmaterial eingeblendet. Die einzelnen Breiten- und Längengrade sind vom Mittelpunkt des 3D-Viewers ausgehend beschriftet. Sie können ein geografisches Element im 3D-Viewer positionieren und mithilfe des Gitternetzes seine ungefähren Koordinaten ermitteln.
Wenn Sie weiter heranzoomen, werden detailliertere Gitternetzlinien angezeigt. Aus einer Augenhöhe von 160 km beispielsweise liegt Las Vegas nördlich des 36. Breitengrads und etwas westlich des 115. Längengrads.

Wenn Sie auf eine Augenhöhe von etwa 2000 Metern heranzoomen, sehen Sie, dass sich die Marke für Las Vegas an der Position W115 08'11" und N36 10'29" befindet.

Die Genauigkeit der Gitterlinien nimmt auch dann zu, wenn Sie näher herangezoomt haben, als es für die jeweilige Auflösung des Bildmaterials sinnvoll ist.
In den Vollbildmodus umschalten
Hinweis - Zurzeit wird diese Funktion in den Mac-Versionen von Google Earth nicht unterstützt.
Sie können mit Google Earth entweder im Fenstermodus oder im Vollbildmodus arbeiten. So schalten Sie in den Vollbildmodus um oder kehren daraus in den Fenstermodus zurück:
- Wählen Sie im Menü Ansicht - Vollbildmodus.
- Drücken Sie die F11-Taste.
Wechseln Sie in den Vollbildmodus, wenn Sie die eindrucksvollste Darstellung der Erde erreichen möchten, z. B. beim Anfliegen von Orten für Präsentationen.

Ansichtsgröße festlegen
Mithilfe der Optionen unter Ansichtsgröße im Menü Ansicht können Sie zwischen verschiedenen vordefinierten Seitenverhältnissen wählen, die für eine optimale Darstellung bei der Wiedergabe oder beim Drucken vorgesehen sind. Die Größe des 3D-Viewers wird entsprechend der ausgewählten Option angepasst, um die beste Anzeige für den jeweiligen Zweck zu erreichen. Wenn Sie beispielsweise Ihren Computer an einen Overhead-Projektor angeschlossen haben, können Sie das geeignetste Seitenverhältnis für diesen Projektor wählen. Um die bestmögliche Videoqualität zu erreichen, wählen Sie eine entsprechende Einstellung unter "TV-Wiedergabe".
Für die Wiedergabe können Sie Computer oder TV wählen. Für den Druck stehen vier verschiedene Seitenverhältnisse für unterschiedliche Papiergrößen zur Verfügung (weitere Informationen hierzu finden Sie unter Bilder drucken). Für die einzelnen Modi gibt es folgende Einstellungen:
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Ansichtsmodus |
Modi |
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Computer-Wiedergabe |
320 x 240 |
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640 x 480 |
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800 x 600 |
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TV-Wiedergabe |
NTSC (720 x 486) |
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PAL (720 x 576) |
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Druckausgabe |
8,5" x 11", Querformat |
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11" x 17", Querformat |
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4" x 6", Querformat |
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5" x 7", Querformat |
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Hinweis: Nachdem Sie ein Seitenverhältnis gewählt haben, können Sie die Größe des 3D-Viewers jederzeit manuell verändern.
Mit der Übersichtskarte arbeiten
Die Übersichtskarte bietet eine weitere Ansicht der Erde. Ein Positionszeiger markiert die aktuelle Ansicht im 3D-Viewer. Im folgenden Beispiel wird Google Earth über Paris positioniert. Das Fadenkreuz in der Übersichtskarte zeigt die Position der Ansicht in Bezug auf die gesamte Erde.

Sie können die Übersichtskarte mit einer der folgenden Methoden ein- oder ausblenden:
- Klicken Sie auf Ansicht > Übersichtskarte.
- Drücken Sie Strg (
auf dem Mac) + M.
Funktionen der Übersichtskarte
Sie können mit der Übersichtskarte Folgendes tun:
- Die Position der aktuellen Ansicht relativ zur gesamten Erde ermitteln
Wenn Sie beispielsweise eine KMZ-Datei von der Google Earth Community heruntergeladen haben, fliegt der 3D-Viewer möglicherweise schnell zu der Detailansicht einer Gegend, die Sie nicht kennen. Sie können die Übersichtskarte öffnen und sehen, wo auf der Erde sich die aktuelle Ansicht befindet. Wenn Sie die Position im 3D-Viewer ändern, folgt der Positionszeiger in der Übersichtskarte entsprechend.
- Die Bewegung im 3D-Viewer steuern
Die Übersichtskarte reagiert nicht nur auf Positionsänderungen im 3D-Viewer, Sie können auch direkt mit der Übersichtskarte interagieren. Doppelklicken Sie auf einen beliebigen Punkt innerhalb der Übersichtskarte, und sowohl der 3D-Viewer als auch die Übersichtskarte fliegen zu diesem Punkt. Wenn beispielsweise Europa in der aktuellen Ansicht angezeigt wird und Sie auf einen Punkt in Afrika doppelklicken, bewegen sich sowohl der Positionszeiger in der Übersichtskarte als auch der 3D-Viewer zu diesem neuen Punkt.
Größe und Zoomfaktor der Übersichtskarte anpassen
Wenn Sie die Einstellungen der Übersichtskarte verändern möchten, wählen Sie Tools > Optionen > 3D-Ansicht (Mac: Google Earth > Einstellungen > 3D-Ansicht). Die Größe der Übersichtskarte können Sie mit dem Schieberegler in der Übersichtskarte verändern.
Mithilfe der Einstellungen in der Registerkarte Optionen > 3D-Ansicht lässt sich auch das Größenverhältnis zwischen den in der Übersichtskarte und im 3D-Viewer angezeigten Gebieten anpassen. Dieses Verhältnis hat drei grundlegende Elemente:
- 1:Unendlich (Standardeinstellung) - Bei dieser Einstellung wird die gesamte Erde in der Übersichtskarte angezeigt, unabhängig davon, wie groß das im 3D-Viewer angezeigte Gebiet ist. Diese Einstellung wird im obigen Beispiel von Paris gezeigt. 1:1 - Die Ansicht in der Übersichtskarte entspricht exakt der Ansicht im 3D-Viewer. Wie nachfolgend dargestellt, werden in der Übersichtskarte die Grenzen der aktuellen Ansicht durch ein rotes Kästchen dargestellt. Das in der Übersichtskarte angezeigte Gebiet ist etwas größer als das im 3D-Viewer angezeigte.

- 1:n - Hier entspricht n einem von Ihnen festgelegten Faktor, multipliziert mit der aktuellen Ansicht. Dadurch wird ein relativer Zoomfaktor geschaffen, sodass Sie um den Faktor 10, 50 oder jedem anderen Wert aus der aktuellen Ansicht herauszoomen können. Das folgende Beispiel zeigt dieselbe Nahaufnahme eines Pariser Gebäudes, wobei für die Übersichtskarte der Zoomfaktor 260 verwendet wird.

Ansichtseinstellungen
Sie können verschiedene Einstellungen verändern, die die Darstellung des Bildmaterials im 3D-Viewer sowie die von Symbolen, Beschriftungen und anderen Elementen beeinflussen. So greifen Sie auf diese Einstellungen zu:
- Windows/Linux: Klicken Sie auf Tools > Optionen > 3D-Ansicht.
- Mac: Klicken Sie auf Google Earth > Einstellungen > 3D-Ansicht.

Beachten Sie, dass einige Verbesserungen die Arbeitsgeschwindigkeit von Google Earth beeinflussen. Je mehr Verbesserungen aktiviert werden, desto höher ist der Bedarf an Systemressourcen. Zu den Einstellungen gehören:
- Texturfarben - Mit dieser Einstellung legen Sie fest, wie viele Bits für die Darstellung von Farben im 3D-Viewer verwendet werden. True Color (32-Bit) erzeugt eine realistischere Ansicht.
- Anisotrope Filterung (weicher Horizont) - Die anisotrope Filterung ist eine Methode zum Filtern von Pixeln beim Textur-Mapping, um ein weicher wirkendes Bild zu erzeugen. Wenn diese Funktion aktiviert ist, wird im Horizontbereich ein weicheres Bild erzeugt, wenn in einem Neigungswinkel auf die Erde geblickt wird. Dazu wird mehr Grafikkartenspeicher benötigt. Verwenden Sie diese Option nur, wenn Ihre Grafikkarte über mindestens 32 MB Arbeitsspeicher verfügt. Diese Option ist standardmäßig auf "Aus" eingestellt.
- Beschriftungs-/Symbolgröße - Mit dieser Funktion ändern Sie die Standardgröße von Beschriftungen und Symbolen im 3D-Viewer. Die Einstellung "Klein" ist für detaillierte städtische Gebiete optimal, die oft mit Beschriftungen und Symbolen überfüllt sind. Wenn Sie jedoch häufig sowohl große Gebiete als auch Städte betrachten, wählen Sie "Mittel", damit Ortsmarken auch von einer großen Augenhöhe aus im 3D-Viewer sichtbar sind. Weitere Informationen hierzu finden Sie auch unter Anzeige von POI verbessern.
- Grafikmodus - Die meisten grafikintensiven Anwendungen (so auch Google Earth) nutzen eines von zwei 3D-Rendering-Verfahren auf Ihrem Windows-Computer: OpenGL oder Direct X. Unter Linux und auf dem Mac unterstützt Google Earth nur OpenGL. Da die meisten Grafikkarten mit OpenGL rendern, nutzt Google Earth diesen Modus standardmäßig. Möglicherweise benötigt Ihr System jedoch DirectX (Windows), oder es läuft im abgesicherten Modus am besten. Wenn Sie Google Earth starten, können Sie das 3D-Rendering-Verfahren wählen, das für Ihr System am besten geeignet ist. Unter Windows versucht Google Earth festzustellen, welche Einstellung für Ihre Grafikkarte geeigneter ist und schlägt Ihnen diese Einstellung automatisch vor.
(Nur Windows) Es gibt zwei Möglichkeiten, zwischen OpenGL und DirectX als 3D-Rendering-Verfahren zu wählen:
- Auswahl im Startmenü - Wählen Sie "Google Earth in DirectX-Modus setzen" oder "Google Earth in OpenGL-Modus setzen" unter "Programme - Google Earth" im Menü "Start" Ihres Computers. Nachdem Sie den Grafikmodus gewählt haben, bestätigt ein Dialogfeld Ihre Auswahl und Sie können Google Earth im ausgewählten Grafikmodus starten.
- Auswahl des Grafikmodus - Wählen Sie "OpenGL" oder "DirectX" im Abschnitt "Grafikmodus" des Dialogfeldes "Google Earth - Optionen".
Wählen Sie den "Abgesicherten Modus", wenn Sie Probleme mit dem Google Earth-3D-Viewer bemerken. Diese Option deaktiviert erweiterte Rendering-Funktionen, wie z. B. Mipmap-Textur-Rendering und ausgefüllte Polygone, und reduziert so die Arbeitsbelastung Ihrer Grafikkarten. Falls das Problem durch Aktivierung des abgesicherten Modus behoben ist, liegt die Ursache dazu wahrscheinlich in Ihrer Grafikkarte bzw. dem Grafikkartentreiber. Weitere Informationen finden Sie unter Wie aktualisiere ich den Grafikkartentreiber?.
- Breite/Länge anzeigen - Während Sie sich mit dem Mauszeiger im 3D-Viewer bewegen, werden die geografischen Koordinaten in der linken unteren Ecke des 3D-Viewers angezeigt.
Standardmäßig werden diese Koordinaten in Grad, Minuten und Sekunden (GG.MM.SS) oder Grad, Dezimalminuten (GG MM.MMM) angezeigt. Hier ist ein Beispiel für DD.MM.SS:

Wenn Sie die Option "Grad" wählen, werden die Geokoordinaten in Dezimalgrad angezeigt (z. B. 37.421927° -122.085110°).

Außerdem können Sie diese Koordinaten im UTM-System (Universales transversales Mercator-Koordinatensystem) anzeigen lassen (z. B. 580954.57 m E 4142073.74 m N).

- Höhe anzeigen - Sie können einstellen, welche Maßeinheit in Google Earth für die Höhenanzeige verwendet werden soll. Während Sie sich mit dem Mauszeiger im 3D-Viewer bewegen, wird die Höhe des Geländes, über dem sich der Zeiger befindet, in der linken unteren Ecke des 3D-Viewers angezeigt. Standardmäßig werden Höhenangaben in Fuß und, sofern die Höhe hoch genug ist, Meilen angezeigt.

Sie können festlegen, dass Höhenangaben in Meter und Kilometer angezeigt werden.

- Schriften - Sie können die Schriftgröße und die Darstellung des Textes im 3D-Viewer anpassen. In den allermeisten Fällen werden die primären Schrifteinstellungen verwendet. Die sekundären Schrifteinstellungen kommen nur dann zum Einsatz, wenn Probleme mit der primären Schriftart auftreten. Verwenden Sie diese Funktion, wenn Ihre Beschriftungen Zeichen enthalten, die in der Standardschrift Arial nicht verfügbar sind.
- Geländequalität - Mit diesem Schieberegler können Sie die Qualität der Geländedarstellung auf "Niedriger" (weniger Details, bessere Arbeitsgeschwindigkeit) oder auf "Höher" (mehr Details, geringere Arbeitsgeschwindigkeit) einstellen. Mithilfe der Option "Höhenverstärkung" können Sie die Darstellung von Gebirgen und Erhebungen anpassen, wenn die Ebene "Gelände" im 3D-Viewer aktiviert ist. Mögliche Werte liegen zwischen 0,n und 3,0, auch mit Nachkommastellen. Der Standardwert ist 1. Bei Werten höher als 1,5 ist die Darstellung bei den meisten Geländeformen für gewöhnlich zu stark übertrieben. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter Hügeliges Gelände neigen und betrachten.
- Übersichtskarte - Weitere Informationen hierzu finden Sie unter Größe und Zoomfaktor der Übersichtskarte anpassen.
Lesen Sie auch das Kapitel Elemente im 3D-Viewer ein- oder ausblenden.
Einstellungen für Arbeitsspeicher und Festplatten-Cache
Wenn Sie die Größe des Arbeitsspeicher- und Festplatten-Cache erhöhen, können Sie die Arbeitsgeschwindigkeit verbessern (beachten Sie die untenstehenden Überlegungen). Gehen Sie hierzu wie folgt vor:
- Wählen Sie Tools > Optionen (Google Earth > Einstellungen auf dem Mac). Klicken Sie auf die Registerkarte Cache.
- Geben Sie einen Wert in das Feld Größe des Arbeitsspeicher-Cache ein (beachten Sie die untenstehenden Überlegungen). Es ist nicht erforderlich, dass Sie die maximale Größe für den Arbeitsspeicher Ihres Computers kennen, da Google Earth die Größe automatisch an den physischen Arbeitsspeicher Ihres PCs anpasst.
- Geben Sie einen kleineren Wert als 2000 in das Feld Größe des Festplatten-Cache ein (beachten Sie die untenstehenden Überlegungen).
Das Vergrößern des Arbeitsspeicher- oder Festplatten-Cache kann die Arbeitsgeschwindigkeit von Google Earth erhöhen, aber andere Anwendungen verlangsamen. Die Größe des verfügbaren Arbeitsspeichers hängt von Ihrem jeweiligen Computer ab. Das Vergrößern des Arbeitsspeicher-Cache erhöht die Arbeitsgeschwindigkeit beim Drucken und Erstellen von Movies mit Google Earth Pro und Google Earth EC erheblich. Der Festplatten-Cache ist auf 2 GB begrenzt. Google Earth verwendet diesen Cache, wenn Sie Bildmaterial offline betrachten. Dies ermöglicht Ihnen, die Erde auch ohne Internetverbindung zu betrachten.
Sie können einigen Speicherplatz freigeben, indem Sie den Festplatten-Cache löschen. Gehen Sie dazu wie folgt vor:
- Klicken Sie auf Datei> Vom Server abmelden.
- Wählen Sie Tools > Optionen (Google Earth > Einstellungen auf dem Mac). Klicken Sie auf die Registerkarte Cache.
- Klicken Sie auf Cache-Datei löschen.